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Jagdgesellschaft

Der Adel bevorzugte Jagdszenen wie diese. Die Fähigkeit Beute zu machen ohne Sie zu

verletzten faszinierte den Menschen schon immer und machte den Hund zum begehrten Jagdpartner.

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Seit hunderten von Jahren gehen Mensch, Pferd und Hund eine "Jagdsymbiose" ein. Ohne Hunde wäre der Mensch wohl noch lange Zeit Sammler und Fallensteller geblieben. Forscher schätzen, daß Mensch und Hund seit 135000 Jahren zusammen leben und jagen. Bei den alten Griechen hieß die Jagd "kyngesion" was soviel heißt wie "was mit dem Hund geschieht". Wann genau sich Wolf und Mensch zusammengefunden haben ist nicht bekannt. Es ist anzunehmen, daß es um Nahrung ging. Wahrscheinlich sind die Wölfe dem Menschen gefolgt und haben deren Jagdabfälle gefressen; später dann hat der Mensch einmal ein paar Wolfswelpen aufgezogen die sich schnell anpaßten und wohl auch schon in die Jagd mit eingebunden wurden. Die erste Darstellung eines Hundes stammt aus dem 8. Jahrtausend vor Christus . Sie kommt aus der Türkei und zeigt einen Jäger der mit Pfeil und Bogen auf einen Hirsch zielt. Neben ihm steht ein Hund.

Wann der erste Jäger zu Pferde saß und mit Hunden zur Jagd aufbrach weiß man nicht genau. Man weiß allerdings, daß bereits 4000 Jahre vor Christus der gallische Adel, wenn er denn nicht gerade Krieg führen mußte, sich leidenschaftlich der Jagd hingab. Auch bereits schon mit Hunden und zu Pferde.

Die "Parforce-Jagd" (von französcisch par force = mit Gewalt) wie man sie auch heute noch kennt erfreute sich besonders in den europäischen Fürstenhäusern des 17. und 18. Jahrhunderts großer Beliebtheit. Die ersten Schleppjagdmeuten sind in Großbritannien um das Jahr 1855 verzeichnet. Die Meute aus dem Wittelsbacher Land (Bild nebenan) hat ihren Ursprung im Jahre 1986 - 1988 als zunächst von der Cappenberger Meute Hunde ausgeliehen wurden und dann später 1989 Hunde angekauft wurden. Mehr Informationen erhalten Sie auf der homepage des Schleppjagdvereins Bayern e. V. (unter www.schleppjagd.de), der unter der Präsidentschaft von Herrn Toni Wiedemann und der Schirmherrschaft des SKH Prinz Ludwig von Bayerns steht.

Während die "Parforce-Jagd" in Frankreich noch erlaubt und in England nur noch die Jagd auf Fuchs genehmigt ist, ist in Deutschland seit Juli 1934 die Hetzjagd, auch die Jagd auf so genanntes Kastenwild (Reh, Hirsch oder Schwarzwild), generell verboten.               

Allerdings gibt es auch in den anderen Ländern bereits masive Bemühungen seitens diverser Tierschutzvereine diese Form der Jagd zu verbieten.                                                                                             

 

 

                     

            

      Auftakt zur Jagd im Schloß Schleißheim: Die Meute aus dem "Wittelsbacher Land"

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